Am Rande der Oberlausitzer Heide und Teichlandschaft mit einem artenreichen
Wildbestand und einer wunderschönen, gesunden Natur liegt der im Jahre 2005
durch Rainer und Monika Welfens gegründete Zwinger vom Welfenshof.
Seit über 25 Jahren wird hier aus Leib und Seele gehegt und gejagt.

Am 31.12.2006 fiel der A – Wurf aus Dina vom Weißen Stein und
Ungaro vom Hege-Haus.

Der Zwinger vom Welfenshof ist Mitglied im

- Deutsch – Kurzhaar – Verband e.V. und im
- Deutsch – Kurzhaar – Klub Sachsen e.V.


Presse: Sächsische Zeitung

Ari vom Welfenshof wird ausgezeichnet (Juni 2008)
Von Kerstin Fiedler

Cannewitz
Mit 17 Monaten hat die Deutsch-Kurzhaar-Hündin
Erste Prüfungen abgelegt. Nun üben ihre Besitzer mit ihr weiter.

Die aufgeweckte Junghündin ist schon genauso groß wie ihre Mutter. Diese, Dina vom Weißen Stein, brachte Ari und sechs Geschwister zu Silvester 2006 zur Welt. Während die anderen ein neues Zuhause fanden, blieb Ari zu Hause. „Wir haben sie damals ausgesucht, um mit ihr vielleicht später die Zucht weiterzuführen“, berichtet Rainer Welfens. Gemeinsam mit seiner Frau Monika gründete er den Zwinger „vom Welfenshof“ erst 2005. Und hat mit Ari nun schon erste große Erfolge.

Zwinger wurde erweitert

Als die Hündin drei, vier Monate alt war, begann Rainer Welfens mit der Ausbildung. „Als ich eines Tages nach Hause kam, war die Garage ausgeräumt und mich schauten nur zwei Augenpaare aus dem Dunkeln an“, erinnert sich Monika Welfens schmunzelnd. In dem separaten Raum bekam Ari ihre erste Erziehung, lernte, was Herrchen von ihr wollte. Zuerst waren Mutter Dina und Ari noch in einem Zwinger untergebracht, doch es war schnell sichtbar, dass das nicht gut geht. So erweiterten die Welfens im Mai 2007 ihren Zwinger. Den ganzen Sommer über lief die Ausbildung der jungen Hündin. Rainer Welfens ist seit vielen Jahren Jäger, kennt sich in der Ausbildung der Rasse Deutsch-Kurzhaar aus.

Ich habe mir dann überlegt, ob ich nicht noch etwas dazulernen kann“, sagt Rainer Welfens. Und da bekam er von einem Bekannten, der in Cannewitz einen der Hunde gekauft hat, den Tipp, dass es in Schmiedefeld bei Großharthau eine Hundeschule gibt, bei der es sehr gut sein soll. „Im Hundeerlebnispark bekommt man in der Ausbildung all das Material, was zu Hause in der Anschaffung sehr teuer wäre“, sagt Rainer Welfens. Jeden Sonnabendvormittag verbrachte er bis zum Winter dort. Zu Hause wurde das Gelernte dann geübt.

Im April nun wurde es ernst. Die erste jagdliche Prüfung für Ari stand an. Das ist die so genannte Anlageprüfung des Deutsch-Kurzhaar-Verbandes, wo verschiedene Dinge wie Gehorsam, Arbeitsfreude, aufstöbern von Wild oder Suche überprüft wurden. „Es wird also geguckt, ob die Anlagen des Hundes in dieser Rasse da sind“, erklärt der Züchter. Alles wurde mit der Höchstpunktzahl bewertet.

Jeden Sonnabend üben

„Stolz ist das Ehepaar, dass eine Schwester von Ari, die jetzt in Nürnberg lebt, die selben guten Ergebnisse hatte. Als Nächstes präsentierte sich Ari vom Welfenshof dann noch bei einer Zuchtschau im Havelland nahe Berlin. „Wenn wir mit ihr später züchten wollen, müssen wir vorher an solchen Schauen teilnehmen“, sagt Monika Welfens. Mitgekommen zu dieser Schau waren auch Arco vom Welfenshof, also ein Bruder von Ari, mit seinem Führer Tom Werner. Beide Hunden erhielten in der Jugendklasse den ersten Preis bei den Jungrüden und Junghündinnen. „Unsere Ari wurde unter allen 32 Teilnehmern als Schönste bewertet“, freut sich Monika Welfens. Ari erhielt die Auszeichnung „Bester Hund der Rasse“. Da gab es mit dem Hund eine Extra-Runde im Blitzlichtgewitter. Nun stehen zwei Pokale im Flur, und Welfens haben nichts dagegen, dass es mehr werden. Im September steht die erste Brauchbarkeitsprüfung an. Bis dahin muss Ari noch viel lernen.

Preise Abgeräumt

▪ Erst seit 2005 gibt es den Zwinger, der von Monika und Rainer Welfens
gegründet wurde.
& Der A-Wurf aus Dina vom Weißen Stein und Ungaro vom Hege-Haus kam
am 31. Dezember 2006 zur Welt.
& Der B-Wurf kam am Ostermontag dieses Jahres zur Welt.
& Zwei Rüden, Balou und Berry, sind noch zu haben.
& Mit der Hündin Ari aus dem ersten Wurf konnten die Züchter jetzt die ersten

Preise gewinnen.
& Familie Welfens ist Mitglied im Deutsch-Kurzhaar-Verband und im

Deutsch-Kurzhaar-Klub Sachsen.
www.welfenshof.de

Erster Wurf vom Welfenshof (Mittwoch, 28. März 2007)
Von Kerstin Fiedler

Der erst 2005 gegründete Zwinger in Cannewitz hat schon jetzt einen guten Ruf erworben. Alle sieben Deutsch Kurzhaar Welpen sind bereits vergeben.

Das war eine spannende Angelegenheit für Monika und Rainer Welfens zu Silvester 2006. Eigentlich sollte Dina vom Weißen Stein erst Anfang Januar werfen. 63 Tage tragen die Hunde der Rasse Deutsch Kurzhaar. Und weil Dina am 31. Oktober vom Rüden Ungaro vom Hege-Haus gedeckt wurde, hätte es also der 3. Januar sein können. An dem Tag hat auch Monika Welfens Geburtstag.

, es kam eben anders und wir hatten ein aufregendes Silvester“, erzählt Monika Welfens. Zwölf Stunden hat ihre Hündin gebraucht, um alle elf Welpen zur Welt zu bringen. Sieben haben es überlebt. „Die ersten vier Wochen hat sich Dina allein gekümmert. Sie kam nur zum fressen und saufen raus. Jeder Welpe hatte seine eigene Zitze“, erzählt Monika Welfens. Für das Ehepaar Monika und Rainer Welfens war die Zeit mit dem ersten Nachwuchs der Hündin, dem so genannten A-Wurf, faszinierend und aufregend zugleich. „Wir haben keinen Fernseher in der Zeit gebraucht“, sagen die beiden. Rainer Welfens ist schon seit vielen Jahren Jäger und besitzt Deutsch Kurzhaar Hunde. 1979 legte er die Jägerprüfung ab. Der gebürtige Rheinländer kam nach der Wende in den Osten, baute hier die Barmer-Krankenkasse mit auf. Dort hat sich das Ehepaar 1991 kennengelernt. Drei Jahre später wurde geheiratet, 1996 das Haus auf dem elterlichen Grundstück von Monika Welfens in Cannewitz gebaut.

Monika Welfens fasziniert das Hobby ihres Mannes, sie war oft mit zur Jagd. Und irgendwann diskutierten die beiden, ob sie es nicht auch mal mit einer Zucht versuchen sollten. „Zu Anfang war das nicht so einfach. Schließlich braucht man als Züchter nicht nur Platz, sondern auch Wissen und ein gutes Händchen“, sagt Rainer Welfens. Also lasen die Cannewitzer viel und kauften 2002 Dina vom Weißen Stein beim Malschwitzer Bürgermeister Günter Sodan.

Dina wurde zum Jagdgebrauchshund ausgebildet, für Jagd und Zucht zugelassen. „Die Rasse ist ein pflegeleichter Allrounder Jagdhund“, charakterisiert Rainer Welfens den Deutsch Kurzhaar. Er kümmert sich ums Niederwild, zeigt dem Jäger an, wo sich Hühner, Fasane oder Hasen befinden. Außerdem liebt er das Wasser. „Deshalb machen wir mit unserer Dina ,Wochenbettgymnastik’. Sie schwimmt unheimlich gern“, erzählt Monika Welfens.

Jagdhornblasen neu beleben

Die sieben Welpen waren relativ schnell vergeben, die letzten wurden jetzt abgeholt. „Wir haben den neuen Besitzern aller 14 Tage neue Bilder und kleine Geschichten per E-Mail geschickt. So ist eine gute Verbindung zustande gekommen“, erzählen die Neu-Züchter. Mit einem Schweizer Ehepaar ist schon fast eine Freundschaft entstanden. „Wir haben gewettet, welche unserer Hündinnen eher Weltmeister wird“, schmunzelt Rainer Welfens. Dafür stehen jedenfalls noch genug Prüfungen ins Haus. So wie bei den Welfens im Jagdhornblasen. Diese Tradition wollen sie in der Region wieder aufleben lassen, haben schon viel in der Musikschule gelernt. Mitstreiter sind willkommen.